Nordische Segelreisen SY Tordas

AGB

Bedingungen von Nordische Segelreisen

Voraussetzungen

Die Teilnehmerin/ der Teilnehmer bestätigt mit ihrer/ seiner Unterschrift, nett zu sein und sich auf einen tollen Abenteuerurlaub zu freuen und nicht zu heulen wenn es regnet, nass und kalt ist. Sie / er freut sich auf Nachtwachen bei Schlechtwetter und weckt die nachfolgende Wache sanft mit der Bemerkung, dass Kaffee und / oder Tee fertig ist. Kochen, Abwaschen, Aufräumen und andere Tätigkeiten des täglichen Bordlebens gehören zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.
Sie /er genießt und respektiert die Natur und alle Lebewesen, stört sie nicht und fügt ihnen kein Leid zu.
Die Teilnehmerin/ der Teilnehmer bestätigt mit ihrer/ seiner Unterschrift, mindestens 15 Minuten im tiefen Wasserschwimmen zu können.
Sie/ Er bestätigt den körperlichen und geistigen Anforderungen eines Segeltörns gerecht zu werden.
Aus Sicherheitsgründen sind die Anweisungen der Wachführer und des Captains einzuhalten.
Während das Boot in Fahrt ist, sind Schwimmwesten und Lifebelt zu tragen.

Leistungen

Die theoretischen Lehrgänge entsprechen in ihrem Umfang den in der jeweiligen Kursausschreibung angegebenen Spezifikationen.
Die Kursgebühren enthalten, wenn nicht ausdrücklich gekennzeichnet, keine Prüfungsgebühren.
Für Ausbildungsfahrten und Segeltörns stellt die Segelschule im angegebenen Zeitraum entsprechend ausgerüstete Segelyachten
und Boote seeklar in einem ordnungsgemäßen und sauberen Zustand zur Verfügung. Weiterhin stellt die Segelschule den
qualifizierten Segellehrer bzw. Captain.
Die Törngebühren verstehen sich jeweils pro Person. Darin sind Verpflegung, Treibstoff und Liegegebühren nicht enthalten. Die Crew legt dafür eine Bordkasse an.
Tritt die Schule als Vermittler für An- oder Abreise auf, so ist der Leistungsträger ausschließlich die jeweilige
Transportgesellschaft und nicht die Segelschule.

Anmeldung – Buchung

Die Anmeldung zu einem Törn oder einer Schulung muss schriftlich erfolgen und gilt als verbindlich.
Der Törn- oder Schulungsplatz gilt erst nach schriftlicher Bestätigung der Schule als gebucht.

Zahlung

Bei Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von 10% fällig.
Bis spätestens 14 Tage vor Kurs- bzw. Törnbeginn ist der Restbetrag zu zahlen.
Maßgeblich ist das Buchungsdatum des Eingangskontos.

Leistungsstörungen – Rücktritt

Tritt ein/e TeilnehmerIn vom Törn zurück, so ist die Schule umgehend und schriftlich zu informieren.
Gelingt es, eine Ersatzperson zu finden, so werden alle bis dahin geleisteten Zahlungen – abzüglich einer
Verwaltungskostenpauschale von 30,- € und darüber hinaus entstandene Kosten – zurückerstattet, sobald die Ersatzperson die
volle Törngebühr bezahlt hat.
Findet sich keine Ersatzperson und der/ die TeilnehmerIn tritt trotzdem vom Vertrag zurück, so gelten folgende Stornogebühren:
Stornierung bis 60 Tage vor Kurs- bzw. Törnbeginn: pauschal 10% des Gesamtbetrages.
Stornierung bis 30 Tage vorher: 50 % des Gesamtbetrages.
Bei späterem Rücktritt hat die Segelschule Anspruch auf die volle Teilnahmegebühr.
Der Veranstalter hat das Recht, eine Ersatzperson abzulehnen, wenn er zu der Überzeugung gelangt, dass diese zur Teilnahme
an dem Segeltörn nicht geeignet ist.

Die Ausbildungs- und Törnpläne verstehen sich vorbehaltlich Wind und Wetter.

Wird aus Gründen, die nicht am Veranstalter liegen (z. B. Flaute oder Sturm) ein Lehrgang oder Törn nicht oder nicht ausreichend durchgeführt, so muss der Veranstalter die Möglichkeit zur Nachbesserung erhalten. Die ausgedruckten Törnrouten sind nicht verbindlich.
Abweichungen von den Törnrouten, bedingt durch Flaute, Sturm oder andere Gründe, auch durch Mehrheitsbeschluss der Crew sind möglich und begründen keinen Schadensersatzanspruch.
Törnverkürzungen, bedingt durch Flaute oder Sturm, begründen ebenfalls keinen Ersatzanspruch, da solche Einflüsse auf Segeltörns unvermeidbar sind. Verlängert sich die Reise so, dass der Ankunftstag sich verzögert, – derartige Verzögerungen sind beim Segeln
manchmal unumgänglich – bedingt das keinen Ersatzanspruch des Unterzeichnenden, wenn kein nachweisbares Verschulden
des Veranstalters vorliegt.
Die Teilnahme an Prüfungen wird durch den Veranstalter nur vermittelt. Bei Ausfall aus Gründen, die nicht beim Veranstalter
liegen, können hier ebenfalls keinerlei Ersatzansprüche beim Kursveranstalter geltend gemacht werden.

Bei Verschleißschäden oder Schäden durch äußere Einflüsse am Schiff, ist dem/ der TeilnehmerIn eine Reparaturwartezeit von
bis zu 72 Stunden ohne Regressanspruch zuzumuten bis das Schiff wieder einsatzfähig ist. Fällt ein Kurs- bzw. Törn oder die
Teilnahme an einer Prüfung aus Gründen, die bei der Segelschule liegen, aus, so werden dem/ der TeilnehmerIn die
entsprechenden Kurs- bzw. Törngebühren erstattet. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen.

Bei Reparaturwartezeiten von mehr als 72 Stunden kann der Teilnehmer von der restlichen Reise zurücktreten. Die
Teilnahmegebühr wird dann anteilig erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

Reisemängel müssen dem Captain gegenüber gerügt werden und erfordern eine Niederschrift ins Logbuch. Sie müssen vom
Rügenden und dem Captain unterschrieben werden. Sonst sind Ansprüche auf Minderung ausgeschlossen. Da nicht alle Risiken
im Wassersport zu berücksichtigen sind, empfehlen wir den Anschluss einer Unfall und Reiserückrittskostenversicherung.

Versicherung – Haftung

Der Veranstalter haftet im Rahmen der allgemeinen Betriebshaftpflicht.
Die Boote von Nordische Segelreisen sind haftpflichtversichert.
Für persönliches Eigentum der TeilnehmerInnen wird keine Haftung übernommen. Für Schäden, die dem Schulmaterial grob
fahrlässig zugefügt wurden, haftet der Verursacher. Dies gilt insbesondere bei Nichtbeachtung der Anweisungen des
Ausbilders.

Es wird die an Bord übliche Mithilfe erwartet.

Der/DieTeilnehmerIn erkennt an, dass er/ sie Crewmitglied ist, an einem Segeltörn mit sportlichem Charakter teilnimmt und
keinen Beförderungsvertrag abschließt. Durch die Unterschrift erklärt der/ die TeilnehmerIn weiterhin, dass ihm bewusst ist,
dass trotz aller Sicherheitsmaßnahmen des Veranstalters eine längere Seereise immer ein Restrisiko hat.

Gefährdet ein/e TeilnehmerIn durch sein/ ihr die Sicherheit an Bord oder kommt den Sicherheitsanweisungen des Captains
nicht nach, so kann der Captain nach Niederschrift ins Logbuch den/die TeilnehmerIn vom weiteren Verlauf des Kurses/ Törns
ausschließen.
In diesem Fall ist der Vertrag erloschen und es bestehen keine weiteren Rechtsansprüche.
Gerichtsstand ist Husum