{"id":749,"date":"2017-08-24T09:48:38","date_gmt":"2017-08-24T07:48:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tordas.de\/?p=749"},"modified":"2017-09-29T12:52:04","modified_gmt":"2017-09-29T10:52:04","slug":"ile-molene-camaret-sur-mer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tordas.de\/?p=749","title":{"rendered":"12.07. \u00cele Mol\u00e8ne &#8211; Camaret sur Mer"},"content":{"rendered":"<p>Wir gehen Anker auf. Nach S\u00fcden kommen wir jetzt nicht durch die kleine Passage, da h\u00e4tten wir bei Hochwasser los gemusst. Also segeln wir ein St\u00fcck nach Norden und dann zwischen den Felsen durch Richtung Festland. Eigentlich wollen wir nach Le Conquet, aber als wir den Hafen bei Nieselregen erreichen, l\u00e4sst uns ein Blick auf die Ortschaft beschlie\u00dfen &#8222;so doll sieht das hier nicht aus, lasst uns weitersegeln.&#8220; Also Lappen wieder hoch und weiter geht\u00b4s, nach Camaret sur Mer. Die Entscheidung hat sich gelohnt. Der kleine Hafen ist sch\u00f6n, die Ortschaft auch und die Umgebung ums so mehr! Bade-Sandstrand direkt am Hafen, felsige Steilk\u00fcste dahinter. Und wie auf Kommando kommt auch gleich wieder die Sonne raus \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Camaret sur Mer gef\u00e4llt uns gut. Es gibt eine vielf\u00e4ltige K\u00fcnstlerszene in dem kleinen Touristenort, einen Irischen Pub dessen Umsatz die Tordascrew betr\u00e4chtlich erh\u00f6ht hat. Die<strong>\u00a0<\/strong>5000 Jahre alten\u00a0Steinreihen von Lagatjar, zwei kleine Cap\u00b4s mit bis zu 100 Meter hohen Klippen und und und&#8230;.<\/p>\n<p>Elke und ich beschlie\u00dfen, nach einem Gespr\u00e4ch mit der deutschen Hafenmeisterin und Ihrer franz\u00f6sischen Kollegin, Tordas hier bis zu unsrer R\u00fcckkehr im Herbst liegen zu lassen. Aber noch ist es nicht so weit. Ein paar Tage haben wir noch. Am Abend kommen Malte und Carla mit unserem Sprinter aus Deutschland an. Wir freuen uns, unsere Freunde wieder zu sehen. Mit ihnen werden Benno, Jules, Ulla, Elke, Maja und Rutsy und ich in ein paar Tagen zur\u00fcck nach Hamburg bzw. G\u00fctersloh fahren, solange begleiten sie uns an Bord.<\/p>\n<p>Nach einem sch\u00f6nen Urlaubstag in Camaret segeln wir nach Brest. Die westlichste Stadt Frankreichs ist die regionale Metropole der westlichen Bretagne. Schon von den R\u00f6mern als Festung gegr\u00fcndet, hat sie eine kriegerische Vergangenheit. Zuletzt von den Deutschen besetzt und bei der Befreiung zerbombt, ist sie immer noch ein wichtiger St\u00fctzpunkt der franz\u00f6sischen Marine und Atom-U-Bootflotte. Wir gehen ins Seefahrstmuseum und durchbummeln die lebhafte City. In Brest findet alle vier Jahre das gr\u00f6\u00dfte Seglertreffen Frankreichs statt. Zuletzt trafen sich hier 2016 15.000 Segler auf 2000 Schiffen und 2000 Artisten. Angesicht dessen, ist die von uns heute angetroffene Anzahl von Traditionsseglern marginal. Daf\u00fcr liegen im gro\u00dfen Yachthafen neben vielen interessanten Schiffen ein paar Open 60ties und ein gro\u00dfer Trimaran. Es ist interessant,\u00a0diese Schiffe zu bestaunen, die Einhand oder mit Crew in Rennen Nonstop oder in Etappen rund um die Welt gesegelt sind. Oben an der Mole ist dann auch eine Galerie von Tafeln auf denen die Leistungen und Rekorde der Segler aus Brest gew\u00fcrdigt werden. Am n\u00e4chsten Tag \u00a0verlassen uns Nicole und Guido. Sie bleiben gleich in Brest, um mit den Franzosen den 14. Jule, den Sturm auf die Bastie, zu feiern. Mit einem gro\u00dfen Feuerwerk am 13. abends sollen die Feierlichkeiten beginnen. Wir segeln wieder zur\u00fcck nach Camaret sur Mer.<\/p>\n<p>Dort f\u00e4deln wir uns in die hinterste Ecke des Hafens um das Schiff liegen zu lassen. Jules meinte, warum ich denn keinen Liegeplatz reserviert h\u00e4tte, ich daraufhin leicht genervt: \u00a0&#8222;Also die Hafenmeisterin meinte wir sollen uns hier oder da hinten reinlegen&#8230;.von Reservierung war nicht die Rede.&#8220; Als wir uns beim diensthabenden Hafenmeister \u00a0anmelden, die Hafenmeisterin kommt erst \u00fcbermorgen wieder, erkl\u00e4rt er uns, dass sie uns am anderen Schlengel extra mit Flatterband einen Liegeplatz reserviert haben&#8230;.es steht auch gro\u00df auf einem Schild &#8222;Reserve Tordas&#8220;&#8230;..tja, Sesamstra\u00dfe&#8230;..wer nicht fragt bliebt dumm&#8230;geb ich kleinlaut zu. Also nochmal verholen. Wir vert\u00e4uen Tordas mit doppelten Vor- und Achterleinen und doppelten Springs. Danach beginnen wir zu packen. Tauchsachen von Jules und Ulla, Klamotten f\u00fcr Elke und mich f\u00fcr drei Monate, nix vergessen, Einr\u00e4der, Hundeh\u00fctte und N\u00e4pfe f\u00fcr die Hunde&#8230;.es nimmt kein Ende. Zum Sprinter bringen wir die Sachen erst am Abend bei Hochwasser, bei Niedrigwasser muss man das Gep\u00e4ck sonst auch noch &#8222;den Berg&#8220;, also die langen Rampen, die von den Schwimmstegen zur Mole f\u00fchren, hochschleppen.<\/p>\n<p>Nach dem Essen gibt es abends auch hier ein beeindruckendes Feuerwerk, direkt beim Hafen. Wir sitzen in der allerersten Reihe. Von der hufeisenf\u00f6rmigen H\u00e4userfront gegen\u00fcber kommt das Echo der Raketen wie Maschinengewehrfeuer zur\u00fcck. Maja findet das alles nicht toll! Wir gehen nach dem Feuerwerk in die Koje. Das letzte Mal f\u00fcr lange Zeit n\u00e4chtigen wir an Bord, denn morgen nach dem Fr\u00fchst\u00fcck werden wir abreisen.<\/p>\n<p>Bis zum n\u00e4chsten Abenteuer mit Tordas, Mast und Schotbruch und immer eine Handbreit Whisky\u00a0unterm Kiel \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir gehen Anker auf. 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